
Schon bei unserem Faschingsfest stellten wir fest, dass einige der Kinder zu großen Abenteuern bereit waren.

In unseren Gesprächskreisen kam immer wieder das Thema „Piraten“ auf. Als wir dann auch noch über den Gruppenausflug im Frühjahr sprachen und das Ziel der „Störtebekerpark“ sein sollte, gab es kein Halten mehr. Die Kinder waren sehr interessiert und wollten genaueres über das Leben der Piraten erfahren.
Bilderbücher wurden eingehend betrachtet, die Weltkarte nach Fahrrouten und Schatzinseln untersucht und sogar eine erste Gefangene wurde genommen.

Die Kinder haben sich zunehmend mit dem Thema auseinandergesetzt und ihrer Kreativität freien Lauf gelassen.

Sie waren sehr motiviert und konnten wollten jetzt doch endlich den geplanten Ausflug unternehmen, um zu sehen wie der echte Pirat „Klaus Störtebeker“ gelebt hat.
Aber dann geschah das Unfassbare.
Genau an dem Morgen unseres Termins brach ein gewaltiges Unwetter aus.
Es regnete, gewitterte und stürmte so sehr, dass wir unsere Unternehmung
absagen mussten.
Die Kinder waren sehr traurig und deprimiert.
Ein Notplan musste her. Schnell besorgten uns hilfsbereite Mütter Äpfel und Backzutaten, so dass wir unser Piratenbrot und Apfelmus zubereiten konnten.

Das Piratenpicknick machten wir in unserer Turnhalle und stellt euch vor, wir haben sogar einen echten Schatz gefunden.
Zum Abschluss gab es noch Piratenbier und ein leckeres Mahl und lauter fröhliche Kindergesichter.

Zum Abschluss unseres Projektes haben wir es dann tatsächlich doch noch geschafft. Wir sind in den echten „Störtebekerpark“ gefahren und hatten ganz viel Spaß und eine Menge gelernt.
