
…so lautete das Thema, mit dem wir uns in den letzten Wochen beschäftigt haben.
Angefangen hat alles damit, dass sich die Kinder gegenseitig nach ihrer genauen Adresse erkundigten. Als ein Kind sagte „ich wohne in Bohlenberge“, erwiderte ein anderes prompt: „Das gehört aber ja gar nicht zu Zetel“.
So gab es viele unterschiedliche Meinungen bezüglich dieses Themas. Schnell entschlossen wir uns, ein bisschen mehr über unseren Ort, in dem wir wohnen, zu erfahren und haben uns auf Erkundungstour durch Zetel begeben.
Wir begannen mit einem Besuch im Gemeindehaus, wo wir von Herrn Olaf Oetken begrüßt wurden. Er erklärte uns anhand von Bildern die Besonderheiten von Zetel. Viele Dinge, erkannten die Kinder wieder, wie z.B. den Neuenburger Urwald und den Zeteler Markt. Es gab aber noch sehr viel mehr zu entdecken.
Einige Tage später hatten wir die Möglichkeit, das Wirken in einer Bank näher zu betrachten. Herr Lammers von der Raiffeisen Volksbank in Zetel führte uns durch die vielen Räume; so durften die Kinder sogar einmal den Tresorraum betreten, in dem das viele Geld gelagert ist. Auch die Geldzählmaschine – vorgestellt von Herrn Schütz – beeindruckte die Kinder sehr. Inzwischen kennen die Kinder der Bärengruppe unsere derzeitige Währung ganz genau.
Was gehört noch zu Zetel? Natürlich die Eisdiele. An einem strahlend sonnigen Vormittag zogen wir los, um uns in gemütlicher Atmosphäre ein leckeres Eis zu gönnen. Anschließend mussten wir uns noch für unsere Tischdeko beim „Ihr Platz“ ein paar Servietten besorgen.

Unser Ort beherbergt aber auch ein Geschäft, in dem man ein bisschen „schnüstern“ kann. Wohl jedes Kind hat es schon einmal von innen betrachtet. Den Spielzeugladen der Familie Lübben. Die Begeisterung war groß, als sie die vielen Dinge wiederentdeckten, die sie zum Teil auch schon kannten. Herr Lübben zeigte uns noch, mit welchem Gerät die Preise ausgezeichnet werden. Dieses und den Scanner durften die Kinder dann auch einmal selber ausprobieren.

In unserem Ort sind inzwischen auch viele ausländische Familien ansässig, die ein Restaurant betreiben. Dem Wunsch der Kinder, einmal „schick“ essen zu gehen, entsprachen wir mit einem Besuch im „Kaiser Palast“. Hier hatten sie die Möglichkeit, einen Hauch chinesische Mentalität zu „schnuppern“. Auch hier erfuhren die Kinder große Wertschätzung durch eine sehr freundliche Bedienung

Zu guter Letzt besuchten wir- wie kann es anders sein- das Wahrzeichen von Zetel, die St. Martins Kirche. Pastor Trippner erklärte uns an einem Vormittag die unterschiedlichen Dinge, die mit Kirche im Zusammenhang stehen. Nach gemeinsamem Singen und einem Gebet verabschiedeten wir uns und machten uns gemeinsam auf den Rückweg zum Kindergarten.

Natürlich hat Zetel noch sehr viel mehr zu bieten.
Sinn unseres Projektes war es, den Kindern ihre nächste Umgebung bewusster zu machen, damit sie auch in Zukunft Spaß daran haben, Dinge zu erkunden.